Direkt zum Inhalt
Skip to main content
Sammlungsmenü

Es wird gerade indexiert

Untitled (Dark Magenta)

Sofie Thorsen, Untitled (Dark Magenta), 2015, Pigment und Kaseinfarbe auf Holz, 145 × 100 × 5 c ...
Untitled (Dark Magenta)
Sofie Thorsen, Untitled (Dark Magenta), 2015, Pigment und Kaseinfarbe auf Holz, 145 × 100 × 5 c ...
Sofie Thorsen, Untitled (Dark Magenta), 2015, Pigment und Kaseinfarbe auf Holz, 145 × 100 × 5 cm, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 11353
© Bildrecht, Wien 2024
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.
  • Datierung2015
  • Künstler*in (geboren 1971 in Århus)
    • GND
  • ObjektartGemälde
  • Material/TechnikPigment und Kaseinfarbe auf Holz
  • Maße
    ungerahmt: 145 × 100 × 5 cm
  • SignaturSign. und dat. rückseitig: Sofie Thorsen 2015
  • Inventarnummer11353
  • Standort Derzeit nicht ausgestellt
  • Inventarzugang2015 Ankauf Galerie Krobath, Wien
  • Formfindungen der Moderne, deren kulturelle und gesellschaftspolitische Parameter, aber auch formalästhetische Aspekte bilden die Ausgangspunkte der Arbeiten von Sofie Thorsen. Prozesse der Reduktion und Abstraktion führen dabei zu einem eigenständigen, komplexen Formenvokabular. Das für die Moderne bedeutende Raumverständnis japanischer Kunst und Architektur sowie das Verhältnis von Raum und Linie bilden die Prämissen einer Werkgruppe von Wandzeichnungen und Bildtafeln, in der sich durch die gezielte Kombination und Verdichtung von Linien flächige und räumliche Gefüge bilden. Für die Herstellung der Linien greift Thorsen die sogenannte Schlagschnurtechnik auf, welche in Bereichen wie Architektur oder Innenraumgestaltung zum Einsatz kommt, um per Farbabdruck gerade Linien über weite Distanzen zu markieren. So wendet die Künstlerin dieses Verfahren in der Arbeit "Untitled (Dark Magenta)" an, um parallel verlaufende, sich quantitativ potenzierende Linien auf den Bildträger zu setzen. In ihrem künstlerischen Anspruch grundsätzlich konzeptuell, thematisieren die Arbeiten zudem Aspekte der Herstellungstechnik und des Materials – so bilden die Namen der verwendeten Pigmente den Titel der Arbeit – und öffnen ein neues Feld innerhalb einer Tendenz, in der handwerkliche Prozesse und Werkstoffe eine vermeintlich marginale Rolle spielen.

    [Véronique Abpurg, 5/2016]