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Tertia

Links: Roland Kollnitz, Seconda, 2009, Stahl lackiert, Baumwollfetzen, Aluminium, Hartfaserplat ...
Tertia
Links: Roland Kollnitz, Seconda, 2009, Stahl lackiert, Baumwollfetzen, Aluminium, Hartfaserplat ...
Links: Roland Kollnitz, Seconda, 2009, Stahl lackiert, Baumwollfetzen, Aluminium, Hartfaserplatte gestrichen, H. ca. 297 cm, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 9904; Rechts: Roland Kollnitz, Tertia, 2009, Stahl, Magnet, Aluminium, POM, Fiberglas, Holz, Klebeband, Dispersion, H. ca. 323 cm, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 9903
© Bildrecht, Wien 2024
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.
  • Datierung2009
  • Künstler*in (geboren 1972 in Klagenfurt)
  • ObjektartSkulptur
  • Material/TechnikStahl, Magnet, Aluminium, POM, Fiberglas, Holz, Klebeband, Dispersion
  • Maße
    H. ca. 323 cm
  • Signaturunbezeichnet
  • Inventarnummer9903
  • Standort Derzeit nicht ausgestellt
  • Inventarzugang2009 Ankauf Galerie Grita Insam, Wien
  • Die Arbeiten von Roland Kollnitz werden von der zentralen Idee eines erweiterten Skulpturenbegriffs getragen, dem ein humorvoller, im Hinblick auf den Einsatz des Materials lustvoller Ansatz zugrunde liegt. Neben flüchtigen performativen Körperskulpturen und subtilen Eingriffen im öffentlichen und institutionellen Raum entstehen Skulpturen, für welche ästhetische Qualitäten und physikalische Möglichkeiten unterschiedlichster Materialien untersucht und dem Konzept einer „Materialethik“ folgend eingesetzt werden. Ziel ist, den Eigenschaften und Bedingungen einfacher Werkstoffe wie Eisen, Aluminium, Hartfaserplatten, Holz, Textilien, objets trouvés etc. gerecht zu werden und diese nicht zu verfremden. Den Skulpturen ist ein ephemerer Moment eigen, der Kollnitz’ Auffassung von einer temporären, beweglichen, einen räumlichen und situativen Kontext bedingenden Skulptur widerspiegelt. Der Begriff der Skulptur verlagert sich bei Kollnitz vom Objekt zum Subjekt, so bilden Skulpturen wie Seconda und Tertia eigene Charaktere, die sich dem Betrachter, in ihrer Form menschliche Körperproportionen referenzierend, als anthropomorphes Gegenüber präsentieren.

    [Véronique Abpurg, 5/2016]